Rückblick

Das „Phänomen App“ ist eine geradezu unglaubliche Erfolgsgeschichte. Die Entwicklung von Smartphones und der dafür konzipierten Applikationen hat die Zukunft der Mobilität neu definiert. Smarte Geräte und Applikationen sind daher binnen kürzester Zeit zu Medien geworden, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Insgesamt sind seit Mai 2015 schon 3.730.000 Apps in den größten App-Stores und der Welt der Smartphones und Tablets im Umlauf. Die explosionsartig wachsende Fülle an Apps wird durch viele Kategorien strukturiert, u.a. „Spiele“, „Nachrichten“ und „Sport“. Aber obwohl die mobilen Anwendungen zum Symbol einer weltweiten, kollektiven Kreativität geworden sind und obwohl viele Entwicklungen, die sich durch Interaktivität und Intermedialität auszeichnen, durch die Kunst vorbereitet wurden, existiert auf den verschiedenen App-Plattformen keine Sparte „Kunst“. Um den künstlerischen Produktionen im App-Format eine im Hinblick auf ihre Dynamik und Verbreitung angemessene Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, haben das ZKM |Zentrum für Kunst und Medien, das CyberForum und ihre Partner den ersten internationalen AppArtAward ausgelobt. Mit dem Award wollen diese drei Partner Apps als neue Kunstform etablieren.

AppArtAward 2016

Connected Art: sacrificium

Künstler: Joanna Dauner

Entstehungsjahr: 2016

Entwicklungsplattform: Android

Gesponsert durch: CAS Software AG

sacrificium ist eine interaktive Installation, die das Ritual des Opferlichts
aufgreift und über eine App mit dem Smartphone oder Tablet verbindet. In vielen Religionen und Kulturen werden Kerzen als Zeichen der Besinnung
und der Kontemplation entzündet. Sie bleiben nach dem Ritus
als Stellvertreter des Betenden zurück, als Symbol für dessen Wünsche
und Gebete. Mit sacrificium wird dieses Ritual in die Welt der vernetzten
Dinge übertragen. Für viele Menschen ist das bewusste Nicht-Nutzen
ihres Smartphones eine große Herausforderung. So besteht bei dieser
App das rituelle „Opfer“ der User darin, zwei Stunden lang auf die Anwendungen
ihres Smartphones zu verzichten. Via App kann man von
überall auf der Welt eine reale Opferkerze in der Jakobskapelle in Bischbachau
in Bayern entzünden.

Screenshot-App-Raum

Virtual Reality: Raum

Künstler: Sascha Haus & Onat Hekimoglu

Enstehungsjahr: 2016

Entwicklungsplattform: iOS

Gesponsert durch: MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft

Die Virtual-Reality-App Raum konfrontiert uns mit kritischen Gedanken
über Grenzen und Möglichkeiten der Simulation im virtuellen Raum. In
der ersten Sequenz finden sich die NutzerInnen mithilfe ihres Smartphones
und einer VR-Brille in einem authentischen Büroraum mit Schreibtisch,
Computer, Zimmerpflanzen und Kaffeetasse platziert. Eine Stimme
aus dem Off fordert sie auf, die Tastatur zu bedienen, mit dem Stuhl
zu kippeln oder die Blume umzustellen – Interaktionen, die natürlich
nicht funktionieren. Schließlich öffnet sich unter lautstarkem Protest des
Sprechers überraschend der Raum. Der Sprecher ist verstummt, die NutzerInnen
können dem virtuellen Raum noch einmal ganz neu begegnen.

Art+Experience: Mimics

Künstler: Thomas Krüger & Fabian Schaub

Entstehungsgsjahr: 2016

Entwicklungsplattform: iOS

Gesponsert durch: SAP

Mimics ist ein Multiplayer-Spiel, das auf der subliminalen, mimischen
Kommunikationsfähigkeit des Menschen basiert. Wir sind Experten darin,
in kleinsten Änderungen der Gesichtsmuskulatur Gefühle zu erkennen
und scannen unsere Umgebung permanent nach diesen Veränderungen
ab. Dieses Talent, das jeder von uns sein Leben lang trainiert hat,
bildet die zentrale Mechanik von Mimics. In diesem Sinn bietet die App
einem Spieler oder einem Team Bilder unterschiedlicher Grimassen an,
die nachgestellt werden sollen. Die gegnerischen MitspielerInnen sollen
erraten, welches der zur Auswahl stehenden Bilder nachgestellt wurde.

Screenshot App thangs

Sharing: Thangs

Künstler:  Sammy Schuckert, David Paul, Alexander Müller, Alexander Quednau, Dominik Vincenz, Simon Walter, Samuel Nau

Enstehungsjahr: 2016

Entwicklungsplattform: iOS und Android

Gesponsert durch: shareBW

Die Applikation thangs bietet eine Plattform, über die man sich innerhalb
des eigenen Netzwerkes über die gemeinsame Nutzung bestimmter
Dinge austauschen kann. Das Besondere ist der Zugriff der App auf das
jeweilige Telefonbuch der NutzerInnen. Haben Freunde und Bekannte
thangs ebenfalls installiert, werden deren Anfragen nach Rasenmähern,
Schlagbohrmaschinen oder Schmetterlingskeschern von der App übersichtlich
angezeigt. Eine Leihliste hilft bei der Dokumentation der Ausleihen und somit auch dabei, Verliehenes wieder zurückzubekommen.

AppArtAward 2015

Künstlerischer Innovationspreis: EDMT

Künstler: Mandy Mozart, Fader, Gabriel Fioretti, Janik Hotz, Ali Chibli

Entstehungsjahr: 2015
Entwicklunglungsplattform: Android
Gesponsert durch: GFT Technologies AG

EDMT, eine App für einen audiovisuellen, immersiven Trip, ermöglicht es den Usern, mit dem Smartphone oder Tablet zu „spielen“, um bewusstseinserweiternde Grafiken und EDM-inspirierte Klänge zu erzeugen. Verschiedene Szenarien stehen zur Auswahl, in denen spannende audiovisuelle
Umgebungen entdeckt und erforscht werden können. Im Gegensatz zu den Konzepten, die traditionellen Musikinstrumenten
zugrunde liegen, erlaubt EDMT die Interaktion mit Klängen auf eine dynamische und spielerische Weise.

Sonderpreis Crowd Art: Radwende

Künstler: Michael Volkmer (Scholz & Volkmer)

Entstehungsjahr: 2014
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch: CAS Software AG

Im Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs hat Wiesbaden als
die fahrradunfreundlichste Stadt Deutschlands abgeschlossen. Ursache
dafür ist nicht nur die fahrradfeindliche Infrastruktur, sondern auch
die fehlende Lobby für RadfahrerInnen. Scholz & Volkmer entwickelte
eine App, die Radfahrstrecken in Wiesbaden sichtbar macht, indem sie
die mit dem Rad gefahrenen Strecken dokumentiert und daraus eine
Stadtkarte generiert. Die Karte als plakative Darstellung des Radverkehrs
in Echtzeit zeigt, an welchen Passagen Radwege benötigt werden
und kann als Planungsgrundlage für die Fahrradinfrastruktur Wiesbadens
dienen. Damit kann Radwende auf die Verkehrsgestaltung der
Stadt Einfluss nehmen.
Parallel zu der App wurde im Landesmuseum Wiesbaden eine Zeichenmaschine
ausgestellt, die ebenfalls die gefahrenen Strecken nachzeichnete.
Die abstrakte Visualisierung erinnert so permanent und öffentlich
an die oft übersehenen Zweiradfahrer; die Radwende App kombiniert
Bürgerpetition, Kunst und Klimaschutz.

Sonderpreis Game Art: Sometimes You Die

Künstler: Philipp Stollenmayer

Entstehungsjahr: 2014
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch: MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft

Diese App scheint zunächst eine einfache Jump-and-Run-Applikation
zu sein. Doch anstelle einer begrenzten Anzahl von Leben, stehen
unendliche viele zur Verfügung. Die Kollision mit den Hindernissen
oder das Verfehlen des Weges führt zum Tod des Akteurs, der Spielstein
bliebt an Ort und Stelle liegen, ein neuer wird generiert. Ein Teil der Hindernisse
lässt sich nur überwinden, indem die als unbelebte Materie liegengebliebenen
Spielsteine zu Treppen aufgeschichtet werden, während
im Hintergrund ein zynischer Text das Geschehen kommentiert.
Der Tod wird in Kauf genommen, um den Weg und das Spiel fortsetzen
zu können – allein Ziel und Ausgang bleiben ungewiss.

Sonderpreis Sound Art: Borderlands Granular

Künstler: Chris Carlson

Entstehungsjahr: 2015
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch: ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

Borderlands Granular ist ein futuristisches Musikinstrument, um Klänge
mittels der sogenannten Granularsynthese zu erforschen, fassbar zu
machen und zu transformieren. Bei dieser Technik werden kleine Klangfragmente,
die sogenannten Grains, übereinandergelegt, um komplexe
und sich ständig weiterentwickelnde Timbres und Texturen zu erzeugen.
Die Software ermöglicht eine flexible Improvisation in Echtzeit
und ist eigens dazu angelegt, die Interaktion mit Klangmaterial zu unterstützen.
Die User werden hier als KlangorganisatorInnen betrachtet,
die gleichzeitig in die Rolle von KuratorInnen, PerformerInnen und ZuhörerInnen
schlüpfen. Über Buttons und Regler werden besonders die
Interaktion durch Gesten und das visuelle Feedback hervorgehoben,
um die AnwenderInnen zu einer skulpturalen und räumlichen Herangehensweise
zu animieren.

AppArtAward 2014

Künstlerischer Innovationspreis: Last Clock

Künstler: Jussi Ängeslevä, Philipp Bosch, Ross Cooper, Danqing Shi  (Finnland, Berlin, London, Peking)
Entstehungsjahr: 2011
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch:  DPS Engineering

Mit Last Clock ist es möglich, ein persönliches Medienkunstwerk zu schaffen, das die tatsächliche Zeit, die menschliche Zeit und eine Art ferne, »entrückte« Zeit veranschaulicht. Wie eine analoge Uhr hat auch Last Clock drei Zeiger: einen für die Sekunden, einen für die Minuten und einen für die Stunden. Wenn sich die Zeiger bewegen, wird sukzessive ein Live-Video über das Zifferblatt gelegt, dessen Einzelbilder sich Zeiteinheit für Zeiteinheit zu einem Panorama zusammenfügen. Durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten des bildlichen Aufbaus der drei Zeiger spiegeln die drei Zeitkreise die Rhythmen des Raums in unterschiedlichen zeitlichen Auflösungen wider.

Sonderpreis Crowd Art: LASACT

Künstler: Daniel Becker, Michael König, David Murmann, Alexander Rechberg, Adrian Rennertz (Köln)
Entstehungsjahr: 2013
Entwicklunglungsplattform: Web-Applikation
Gesponsert durch:  CAS Software AG

Mithilfe der App LASACT entsteht eine interaktive audiovisuelle Lichtskulptur. Ein RGB-Laser, der beispielsweise auf eine Gebäudefassade projiziert wird, lässt sich mittels der Web-App steuern. Mehrerer Nutzer können zeitgleich Sound und Projektion beeinflussen – ein gemeinschaftliches Kunstwerk wird geschaffen.

Sonderpreis Art and Science: Sablo

Künstler: Ernst Uys (Südafrika)
Entstehungsjahr: 2014
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gefördert durch: Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft

Diese Applikation basiert auf dem Modell des Abelschen Sandhaufens (oder auch Bak-Tang-Wiesenfeld-Modell) aus der theoretischen Physik. Hier wird ein sogenannter zellulärer Automat dazu eingesetzt, die Bewegung der einzelnen Körner in einem Sandhaufen auf einem gleichmäßigen Raster zu modellieren. Bekanntermaßen weist dieses Phänomen eine »selbstorganisierte Kritikalität« auf: In diesem Fall zeigt ein dynamisches System algebraische Langzeitkorrelationen. Durch diesen Mechanismus veranschaulicht Sablo, wie Komplexität in der Natur entsteht.

Sonderpreis Sound Art: Geometric Music

Künstler: Gaël Bertrand, Gaëtan Libertiaux (Belgien)
Entstehungsjahr: 2014
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch: GFT Technologies AG und ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

Diese App bietet eine intuitive Methode, um Musik mit aufgezeichneten Klängen zu erschaffen. Die aufgenommenen Klänge werden als geometrische Formen visualisiert. Nutzer können die Klänge bearbeiten, indem sie die verschiedenen Formen mischen und aufeinander abstimmen, wobei sie deren Größe und Position innerhalb des Raums verändern. Die Anwendung ermöglicht es Nutzern auf diese Weise, dynamische Klangkollagen zu erzeugen.

AppArtAward 2013

Künstlerischer Innovationspreis: ZYX

Künstler: JODI, Künstlerkollektiv bestehend aus Joan Heemskerk und Dirk Paesmans (Niederlande)
Entstehungsjahr: 2012
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch:  CAS Software AG

ZYX ist eine performative App, die den User dazu anleitet, eine Reihe von Bewegungen nacheinander auszuführen und ihn damit einer dissonanten Situation, die sowohl virtuell als auch physisch ist, aussetzt: Während es für Außenstehende lediglich so aussieht, als führe der Benutzer einen bizarren Tanz auf, registriert das iDevice eine korrekt ausgeführte Bewegungsfolge und belohnt diese mit einem Signalton.

Sonderpreis Crowd Art: Mobile Phone Orchestra

Künstler: Andrew Bluff (Australien)
Entstehungsjahr: 2012
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch:  GFT Technologies AG und Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe

Mit der App Mobile Phone Orchestra nimmt der User an einem automatisierten kollaborativen Klangexperiment teil, das die privaten Musik-Libraries der einzelnen Benutzer zu einem öffentlichen Klangraum vereint. Jedes iDevice wird zum individuellen »Soundgeber« und schafft in Kombination
mit weiteren Mobilgeräten einzigartige Klangkunstwerke.

Sonderpreis Augmented Reality Art: ARART

Künstler: Kei Shiratori (Japan), Takeshi Mukai (Japan) und Younghyo Bak (Japan)
Entstehungsjahr: 2013
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch:  GRENKELEASING AG und init AG

ARART verwischt die Grenzen zwischen der realen und der virtuellen Welt, indem das iDevice reale Kunstwerke mit einer neuen Wirklichkeitsdimension überlagert. Historische Hintergrundinformationen werden kreativ vermittelt und ermöglichen dem Betrachter neue Sichtweisen auf das Original.

AppArtAward 2012

Künstlerischer Innovationspreis: konsonant

Künstler: Jörg Piringer (Österreich)
Entstehungsjahr: 2012
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch:  CAS Software AG und GFT Technologies AG

Die App konsonant ist eine kreative Erkundung von Buchstaben, Sound und Technologie. Sie beinhaltet vier verschiedene Klangspiele mittels derer das Erforschen des Alphabets, konkret von Konsonanten, möglich ist. Der User kann die Buchstaben in Bewegung setzen, akustische Maschinen aus ihnen bauen, Klangpfade erstellen und mit kurzen musikalischen Artefakten experimentieren.

Sonderpreis Game Art: Globosome FREE

Künstler: StudentInnen der Filmakademie Baden-Württemberg, Studienschwerpunkt Interaktive Medien
Entstehungsjahr: 2012
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch:  Gameforge AG

Bei Globosome FREE geht es um Balance, Verantwortung und Geschicklichkeit. Mit einer intuitiv bedienbaren Gyrosteuerung können die Spieler eine pflanzenfressende Kugel steuern, die von ihrem Schwarm getrennt wurde und nun versucht, zu ihm zurück zu gelangen bzw. einen eigenen Schwarm zu gründen. Frisst die Kugel genug, erhält sie ausreichend Lebensenergie, um sich durch Teilung zu vermehren. Doch verfüllt die Kugel der Völlerei, werden die Ressourcen knapp und das Leben des wachsenden Schwarms gerät in Gefahr.

Sonderpreis Cloud Art: Electric Sheep (Infinite Evolving Live Wallpaper)

Künstler: Scott Draves (USA)
Entstehungsjahr: 2012
Entwicklunglungsplattform: Android
Gesponsert durch: Jung von Matt/ Neckar GmbH und BrandMaker GmbH

Das Electric Sheep (Elektrische Schaf) ist eine Form des künstlichen Lebens, genauer gesagt, eine Software, die die biologischen Phänomene der Evolution und der Fortpflanzung mit den Mitteln der Mathematik nachvollzieht. Das System umfasst sowohl den Menschen als auch die Maschine, mit 450.000 teilnehmenden Computern und Personen aus dem gesamten Internet. Bei diesem distribuierten System bilden alle teilnehmenden Rechner einen gemeinsam arbeitenden Supercomputer, der Animationen rendert, welche »Schafe« genannt werden und von allen menschlichen Teilnehmern betrachtet werden können. Die menschlichen Teilnehmer sorgen für das Überleben der stärksten Tiere, indem sie für ihre Lieblingsanimation in der Herde stimmen.

AppArtAward 2011

Technischer Innovationspreis: OscilloScoop

Künstler: Scott Snibbe (USA) / Lukas Girling (UK)
Entstehungsjahr: 2011
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch: MFG Innovationsagentur für IT und Medien

Das DJ Tool „OscilloScoop“ überzeugte aufgrund des innovativen Interfaces. Durch die Manipulation der rotierenden Zylinder, kann der User auf spielerische Art und Weise sein eigenes DJ-Set kreieren. Das Design der App stammt von Lukas Girling, Gestalter von interaktiven musikalischen Interfaces. Programmiert wurde OscilloScoop von Scott Snibbe und Graham McDermott .

Künstlerischer Innovationspreis: field

Künstler: Rainer Kohlberger (Österreich)
Entstehungsjahr: 2011
Entwicklunglungsplattform: iOS
Gesponsert durch:  BOKELA

Augezeichnet wurde der Videokünstler und Mediengestalter Rainer Kohlberger für seine audiovisuelle App field. In dieser App reagiert die Kamera des iPads auf Licht und Farben der Umgebung und übersetzt sie auf ästhetische Weise in Töne und geometrische Muster. Kohlberger greift dabei formal auf die konkrete Kunst zurück.

Nachwuchspreis: School Helper

Künstler: Mike Wong (Schweiz)
Entstehungsjahr: 2011
Entwicklunglungsplattform: Android
Gesponsert durch:  GFT – inspiring IT

Der 17-lährige Schweizer Mike Wong erhielt den Nachwuchspreis. Seine App School Helper ermöglicht es Schülern und Lehrern, ihren Schulalltag zu strukturieren, indem sie beispielsweise Stundenpläne und Notenübersichten erstellen sowie Prüfungstermine und Notizen auf übersichtliche Weise eintragen können.